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in San Francisco

DANIEL SONNLEITNER

Flight Attendant (33 Jahre alt, bei SWISS seit 2016)

Zwischen Daniel und San Francisco war es Liebe auf den ersten Blick! Seit 2016 arbeitet der 33-Jährige als Flight Attendant bei SWISS und kann deshalb seine Lieblingsstadt regelmässig besuchen: «Jeder Anflug fühlt sich für mich wie ein Nach-Hause-Kommen an!» SWISS fliegt San Francisco (SFO) zweimal täglich von Zürich (ZRH) aus an.

Die Metropole liegt an der US-Westküste und kann dank des beständigen Wetters ganzjährig gut besucht werden. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Herbst, da es im Sommer mitunter sehr kühl und neblig werden kann. San Francisco hat neben seinem berühmtesten Wahrzeichen – der Golden Gate Bridge – viele andere Highlights zu bieten: die steilen Strassen mit den historischen Strassenbahnen, unzählige Piers sowie die typischen viktorianischen Häuser.

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Es heisst nicht umsonst: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Im Cafe Eight AM hat man von 7 Uhr morgens bis 14 Uhr nachmittags Zeit, das Frühstück richtiggehend zu zelebrieren. Ob süss oder salzig, hier kommt jeder auf seine Kosten. Daniel bekennt sich bei dieser Frage eindeutig zu Ersterem. Seine Favoriten hier sind die süssen Crêpes und das Nutella-Granola-Parfait mit Joghurt, Granola, frischen Früchten und natürlich reichlich Nutella. «Hier gibt’s alles für einen fabelhaften Start in den Tag», schwärmt Daniel.

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Etwa 20 Minuten zu Fuss vom Cafe Eight AM befindet sich der Telegraph Hill, einer der mehreren Dutzend Hügel, die so charakteristisch für das Stadtbild San Franciscos sind. «Zum Glück hatte ich ein so reichhaltiges Frühstück, denn der Aufstieg ist ziemlich anstrengend!», scherzt Daniel. Auf dem höchsten Punkt des Telegraph Hill befindet sich der Coit Tower, ein 64 Meter hoher Aussichtsturm. Wer die über 500 Stufen bewältigt, wird mit einer fantastischen Sicht auf die umliegenden Stadtbezirke belohnt. «Bei klarer Wetterlage wie heute sieht man bis an die andere Seite der Bay nach Sausalito, Berkeley oder Oakland. Wahnsinn!», staunt Daniel.

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Anschliessend geht es Richtung China Town. Unterwegs holt sich Daniel im Cafe Trieste einen Coffee to go. Da das Café an den Stadtteil Little Italy grenzt, gibt es echten italienischen Kaffee. Daniel liebt das etwas altmodische, aber charmante Ambiente: «Das Trieste ist ein echtes Highlight abseits der sonst dominierenden grossen Coffee-Shop-Ketten! Aber Achtung, hier ist nur Barbezahlung möglich!» Mit einem Kaffee in der Hand schlendert er gemütlich durch die Strassen des Stadtviertels China Town – ein Paradies für Sammler von Krimskrams und Souvenirs jeglicher Art. An jeder Strassenecke finden sich farbenfrohe Graffitis und Essensstände, die authentische kantonesische Gerichte anbieten. «Der totale ‹clash of cultures› – plötzlich fühlt es sich an, als wäre man mitten in China! Lediglich die Cable Car erinnern einen, dass man in San Francisco ist.»

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Von China Town ist es nur einen Katzensprung zu Fuss bis zum Pier 17, der auch Pier of Switzerland genannt wird, da sich das Schweizerische Generalkonsulat hier befindet und namhafte Schweizer Unternehmen hier ihren Sitz haben. Zudem liegt hier das Wissenschaftsmuseum Exploratorium: «Ein guter Tipp für Regentage – die öffentlich zugänglichen Experimente sind sehr spannend!» Vom Pier aus lässt sich die Bay Bridge bestaunen, die kleine Schwester der Golden Gate Bridge.

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Apropos Golden Gate Bridge – wenn Daniel vom bekanntesten Wahrzeichen San Franciscos spricht, beginnen seine Augen zu leuchten: «Egal wie kurz mein Aufenthalt hier ist, es zieht mich jedes Mal zu dieser Brücke. Ob zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Auto – ich bin jedes Mal überwältigt von dieser architektonischen Meisterleistung! Wusstet ihr, dass die Golden Gate Bridge zu den sieben architektonischen Weltwundern der Moderne gehört?» Die klassische, in allen Reiseführern empfohlene Velotour von San Francisco nach Sausalito ist ein sicherer Wert, doch Daniel empfiehlt den umgekehrten Weg. Er legt den Hinweg bis zum Aussichtspunkt Battery Spencer mit dem Taxi zurück. «Bei schönem Wetter ist der Blick von hier aus einfach atemberaubend! Und auch wenn es bewölkt ist, sieht man die Brückenpfeiler aus dem Nebel ragen.»

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Zurück in der Stadt bleibt genug Zeit für einen Abstecher zur Torpedo Wharf, laut Daniel einer der besten Spots für Erinnerungsfotos mit der Brücke im Hintergrund. «Mit etwas Glück kann man von hier aus zudem die Wale in der San Francisco Bay beobachten, die sich zwischen der Golden Gate Bridge und Alcatraz Island tummeln.»

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Pünktlich zum Sonnenuntergang zieht es Daniel erneut auf einen Aussichtspunkt, ins Cityscapes eine Bar im 46. Stockwerk. Die über dem Golden Gate untergehende Sonne und die nach und nach angehenden Lichter der Stadt kreieren auf 150 Meter Höhe eine einzigartige Atmosphäre: «Der Apéro schmeckt von hier oben doppelt so gut!»

Falls danach noch der grosse Hunger kommt, empfiehlt Daniel den Burgerladen Roam Artisan. «Hier gibt es für jeden Burger-Liebhaber etwas: klassisch mit Rind oder Poulet, vegetarisch oder ausgefallen mit Elch. Dazu die super leckeren Fries oder den Zucchini-Onion Haystack!» Ein würdiger Abschluss für einen ereignisreichen Tag.