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an den Lauberhornrennen

Kaja Kamm

Social Media Intern (24 Jahre alt, bei SWISS seit 2016)

Seit 2016 unterstützt Kaja Kamm das Social Media-Team bei SWISS. Letztes Wochenende erwartete sie ein ganz besonderes Abenteuer: die legendären Lauberhornrennen in Wengen. Die 24-Jährige machte sich gut ausgerüstet und voller Aufregung auf den Weg ins Berner Oberland. Doch leider wurde die Abfahrt wegen heftigem Schneefall abgesagt und auch der traditionelle SWISS-Überflug zusammen mit der Patrouille Suisse konnte nicht durchgeführt werden. Wie Kaja davon erfuhr - und wie ihr Aufenthalt doch noch zu einem einmaligen Erlebnis wurde, lest Ihr hier.

Seit 1930 finden jährlich die Lauberhornrennen in Wengen statt. Sie zählen zu den Klassikern des alpinen Ski-Weltcups und locken zahlreiche Besucher an. Neben der berühmten Lauberhorn-Abfahrt, der Super-Kombination und Slalom erwartet die Zuschauer ein spektakulärer Überflug einer SWISS C Series, die von der Patrouille Suisse begleitet wird. Am 14. Januar 2017 allerdings machten die schlechten Wetterverhältnisse dem ganzen Ereignis einen Strich durch die Rechnung. Abfahrt und Überflug wurden abgesagt - trotzdem tat dies der Stimmung in Wengen keinen Abbruch.

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09:20

Kaja startet voller Erwartungen in den Tag. Mit der Wengernalpbahn fährt sie von Wengen bis hinauf zur Kleinen Scheidegg. «Bei guten Wetterverhältnissen würde man das ganze Bergpanorama sehen», sagt sie etwas enttäuscht. Wegen des starken Schneefalls lässt sich heute diese Aussicht leider nicht geniessen. Die Zugfahrt besticht jedoch mit einem weiteren Highlight: Die Route führt über den Tunnel, den die Skirennfahrer bei der Abfahrt durchqueren. «Das ist echt cool!», schwärmt Kaja.

10:30

Oben angekommen wird Kaja in der Startbar von Benny empfangen. Er ist der Besitzer der Bar neben dem Starthäuschen. Aus den Musikboxen dröhnt nicht etwa Volksmusik, sondern Hits der Band AC/DC. Noch ist unklar, ob die Abfahrt und der Überflug stattfinden werden.

Kaja trifft sich in der Startbar mit Peter Koch. Dort hat er sein Back Office für den Überflug eingerichtet. Er ist Pilot bei SWISS und als Service Director (Bodenpilot) am Lauberhorn dafür zuständig, die Luftsituation zu beurteilen. «Peter ist mit dem Bodenpilot der Patrouille Suisse und einem Meteorologen vor Ort, um die Lage zu checken», erklärt Kaja gespannt. Peter wird Kaja den finalen Entscheid geben, ob der Überflug stattfindet oder nicht. «Er ist ständig in Kontakt mit Andres Müller, dem Lead Captain in der C Series.»

11:15

Gemeinsam mit Peter und seiner Frau wartet Kaja im Hinterzimmer in der Bar, wo es etwas ruhiger ist. «Es hatte schon fast Wohnzimmercharakter und wir konnten uns in Ruhe unterhalten», erzählt Kaja. Doch dann die Nachricht: «Die Lauberhornabfahrt ist aufgrund des schlechten Wetters abgesagt.» Die Abfahrt könne zudem so kurzfristig unmöglich verschoben werden. Dasselbe gelte für den Überflug. «Die Enttäuschung war zuerst gross, ist aber schnell wieder verflogen», sagt Kaja.

11:30

«Würde die Lauberhornabfahrt stattfinden, wären die Rennfahrer hier gestartet», erklärt Kaja beim Starthaus. Die Sportler würden eine Strecke von rund 4,5 Kilometer zurücklegen. Die erreichte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 161,9 km/h. «Das ist die höchste Geschwindigkeit im alpinen Ski-Weltcup!»

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Kurz vor der definitiven Absage hatte man noch dazu tendiert, den Start weiter unten – entweder oberhalb vom Hundschopf oder bei der Minschkante – anzusetzen. «Das wird oft gemacht, wenn keine optimalen Wetterverhältnisse gegeben sind - und zu starker Wind vorhanden ist», erklärt Kaja. Dann sei es viel schwieriger, die Strecke optimal für das Rennen auf Vordermann zu bringen.

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12:30

Zeit für Kaja, auf die Skier zu hüpfen: «Ich wurde tatsächlich gefragt, ob ich die Lauberhornabfahrt machen möchte. Ich habe dann dankend abgelehnt», lacht Kaja. «Die Sicht war extrem schlecht, deshalb entschied ich mich für eine andere Strecke.» Gemeinsam mit Peter Koch fährt Kaja vom Starthaus zur Kleinen Scheidegg hinunter. «Das hat trotz des Wetters mega viel Spass gemacht!», schwärmt sie. Dort angekommen, nimmt sie die Bahn und fährt zur Allmend hinunter. Weiter geht’s mit dem Sessellift Innerwengen direkt runter zur SWISS-Lounge im Zielgelände.

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13:30

Die SWISS-Lounge ist heute besonders gut besucht. Schliesslich gibt es für die Zuschauer viel zu entdecken. Die Gäste werden von Flight Attendants bedient und können Menüs aus SWISS Business und SWISS First kosten, die erst ab März erhältlich sind. «Von hier aus hat man ausserdem eine wunderbare Aussicht auf den Zielsack.»

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15:30

Next stop: Weltcup-Dörfli. Kaja nimmt den Sessellift zur Allmend zurück und fährt von da aus auf Skiern durchs Dorf nach Wengen. «Eine geniale Erfahrung! Auf den Skiern das Dorf entdecken ist echt unschlagbar», lacht sie.

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16:00

Jetzt ist Zeit für etwas Musik. Die SWISS Pilot Combo sorgt für mächtig Stimmung auf der Bühne. Die Band gibt es seit 2011 und tritt regelmässig an verschiedensten Veranstaltungen auf. Die Musiker sind allesamt SWISS-Piloten. Die einzige Ausnahme davon bilden die beiden Sängerinnen.«Die haben es echt drauf!», schwärmt Kaja. Neben bekannten Schweizer Pop-Songs spielt die Band auch internationale Klassiker. «Das Gelände ist voll mit Leuten, die tanzen und feiern. «Einfach nur genial!»

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19:00

Das Weltcup-Dörfli ist voll mit gutgelaunten Gästen. Die Piloten, die den Überflug hätten fliegen sollen, geben ein Interview auf der Bühne. «Auch wenn sie am heutigen Tag keine sogenannten „Helden der Lüfte“ waren, feierte das Publikum die Piloten trotzdem ausgiebig», freut sich Kaja. Bei Guggenmusik, Glühwein und guter Laune lässt auch sie nun den Tag ausklingen: «Dieses Erlebnis werde ich garantiert nie vergessen!»

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